szmmctag

  • Refridgerator

    Was so alles vom letzten Umzug noch rumsteht. Ich brauch das gar nicht. Hauptsache immer erstmal haben. -.-
    Kühlschrank

  • Sun always shines on TV

    Schon seit über drei Jahren nicht mehr rein geguckt. Warum auch? So, farewell!
    Fernseher

  • Eine Kinderuhr..

    ..wollte ich unbedingt haben. Warum? Wahrscheinlich nur, weil ich Geld hatte. Ein anderer Grund fällt mir jedenfalls nicht ein.

    Kinderuhr

  • Oh Beauty!

    Haarreifen. Okay..
    Haarreif

  • Die 90er haben angerufen, sie möchten ihre BUNTEN Schnürsenkel zurück

    Schnürsenkel

  • There is a light that never goes out

    In Zeiten von Smartphones mit integrierter Taschenlampenfunktion/-App irgendwie nutzlos geworden.

    DSC_1011

  • I wear my sunglasses at night.

    Aber nicht mehr tagsüber. Und überhaupt, ich hab zuviele. Raus damit!

    Sunglasses

  • Gitarrenpielzeug

    Als erstes trenne ich mich von diesem Schmuckstück hier. Ein Geschenk. Ich gebe als erstes ein Geschenk weg. Na das fängt gut an. Sorry Isabel! Es sieht lustig aus, ich hab mich eine ganze Weile daran erfreut, aber jetzt steht es eigentlich immer nur so da.

    Gitarrenspielzeug

  • Gehabt, nun gut.

    Nach Materialismus und konsumorientierte Überflussgesellschaft folgt Minimalismus. Oder so.

    Ich werde ab jetzt jeden Tag einen Gegenstand aus meinem Besitz geben. Warum?
    a) Auf die Idee hat mich Ronald Gerber gebracht (Blogger). Auf kompfkompass.de kann man die Motive seines Handelns nachlesen.
    b) Schon vor einiger Zeit hab ich mit Überschriften wie "Leben mit 100 Dingen" sympathisiert. Tucker Cummings gibt dazu 6 einfache Tipps.
    c) Ich mache bekanntlich jeden Blödsinn mit.

    Die Aktion "Gehabt, nun gut. Mein Verhältnis zu den Dingen" hat mich sofort angesprochen. Ich habe zwar keine Unmengen Hinterlassenschaft geerbt aber es stellen sich dennoch die Fragen: Was brauche ich eigentlich wirklich zum Leben? Was ist letztlich nur Ballast? Warum ist mir eine Unterstellmöglichkeit/Lagerraum/Keller so wichtig, wenn doch nur Kram drin steht, der wenig bzw. nie genutzt wird? Besitz bedeutet Verantwortung. Mein auffällig groß ausgeprägtes Moral- und Gerechtigkeitsempfinden zwingen mich von Natur aus dazu, dass ich mich für Vieles zuständig fühle. An oberster Stelle stehen Menschen. Aber auch den Tierrechten bringe ich seit einigen Jahren größere Aufmerksamkeit entgegen. Das ist auch gut so. Nur, das muss bei DINGEN ja nicht weiter gehen.

    Mit Geld konnte ich noch nie umgehen. Das liegt wohl daran, dass meine Familie noch nie viel besaß. Wenn ich doch mal Geld besitze, ist es so ziemlich bald auch wieder ausgegeben. Natürlich kommen somit auch viele unnütze Sachen mit nachhause. Zum Anderen gehe ich gerne auf Flohmärkte und sehe Dinge, die ich "bestimmt nochmal irgendwann gebrauchen kann". Oft finde ich solche Sachen auch auf der Straße und schwupps! steht/liegt/hängt es da und verstaubt im schlimmsten Fall. Eine dritte Sache der Anhäufung von Gegenständen sind Geschenke. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass ich nichts mehr geschenkt haben möchte, es geht nur darum sich eben auch von emotional aufgeladenen Dingen vielleicht doch einfach mal zu verabschieden. Wieviele Dinge besitze ich, nur weil sie mich an bestimmtes erlebtes erinnern? Nicht falsch verstehen, erinnern ist gut. Gerade ich vergesse gefühlt stündlich. Erinnerungen zeigen einem wer man war und wie man zu dem wurde, der man ist. Aber vielleicht sollte man genau deshalb genau festlegen an was man sich wirklich erinnern will/wer man wirklich sein will.

    Prunk, Statussymbole, Insignien - Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Je älter ich werde, desto stärker wird mir bewusst, dass ich das, was ich wirklich brauche, was mir Kraft gibt, was mein Bewusstsein erweitert, meine Meinung ändert/verstärkt nicht oder nur zum Teil kaufen kann. Früher dachte ich ich bräuchte unbedingt ein Auto. Ich hatte eins, fuhr es, alles war gut. Jetzt hab ich keins mehr, mir geht es immer noch gut, wenn nicht sogar noch besser, denn um Dinge, wie Versicherung, Instandhaltung, Tanken, Parkplatzsuche muss ich mich jetzt nicht mehr kümmern. Nächstes Beispiel: Fernseher. In meiner Familie wurde dieser mehr und mehr zum Mittelpunkt des Alltags. Aber der intellektuelle Effekt bleibt aus. Wie soll das auch gehen mit Unmengen an Talk-, Casting- und Kochshows.

    Diese Aktion soll mich nicht zum millitanten Minimalisten machen. Es gibt Dinge, die können mein Umfeld (noch) nicht verlassen. Dazu gehört meine CD/LP-Sammlung, meine Plattenspieler, mein Laptop, bestimmte Bilder/Bücher/Briefe (geil Briefe!). Aber darum geht es vorerst auch nicht. Es geht um eine Bestandsaufnahme. Es geht nicht darum, einen neuen Lifestyle zu leben. Es geht um Bewusstsein für sein Umfeld. Es geht um Loslassen und Ausprobieren.

    Die Dinge, die ich weggebe, verkaufe oder wegwerfe werden in diesem Blog gesammelt und mit einem Foto gewürdigt. Eine Art Online-Speicher. Sehr viel platzsparender.

    Ich werde der Aktion bewusst kein Ende festlegen, Minimum 60 Dinge sollen es jedoch werden.

  • Thema

    Auf ein Neues.

    Ich denke, das bloggen an sich, so wie ich es von früher kenne, werde ich nicht mehr fortsetzen. All die vielen Gefühlsduseleien, all die befindlichkeitsfixierten Auswürfe, das will doch keiner mehr lesen. Nicht mal ich. Und bevor ich anfange diesen Blog als Video- und Bildplattform gänzlich voll zu müllen (hergott tumblr!), ich habe nun ein Thema/Projekt gefunden, welches ich hier in der nächsten Zeit behandeln werde.

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